Warum man sich das mit den Tomaten antut

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Das Schöne am Gärtnern ist ja, dass man Geduld haben muss. Wer im Februar beginnt, Tomaten auszusäen, wird nicht nur einige Zeit vorüber streichen sehen, bis er seine Früchte schlussendlich ernten kann, es wird auch noch einiges an Arbeit abverlangt. Die Tomaten, die bis zu den Eisheiligen drinnen bleiben und immer größer werden, wollen umgetopft und in gute Erde gesteckt werden. Gut deshalb, weil die Anzuchterde irgendwann einfach nicht mehr ausreicht. Deshalb greife ich zum Bio-Dünger und zu Bio-Erde. Gewöhnliche Blumenerde ist für Tomaten ungeeignet, da sie oft schon kleine Perlen an Dünger besitzt und die Tomaten somit nicht wirklich zum Verzehr geeignet wären. Zumindest würde mir das ziemliche Sorgen bereiten. Theoretisch könnte man Tomaten einfach im Geschäft kaufen. Wozu dann der Aufwand? Weil es einfach nichts Schöneres gibt, als die eigens angebauten Früchte zu essen und es noch dazu sehr viel Spaß macht und einen entspannt.

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Ich habe drei verschiedene Sorten angebaut, alles kleine Tomaten, die in die Kategorie “Cherrytomate” fallen. Gelbe und rote. Beim Umtopfen darf die Tomatenpflanze ruhig ganz runter in den Topf. Es ist nicht schlimm, wenn ein oder zwei Blätter dabei in der Erde verschwinden.

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Also nimmt man sie vorsichtig aus ihren bisherigen Herbergen. Vorher sollte man aber schon einen großen Topf bereitstellen (zwischen 30 und 40 Zentimeter Durchmesser sollten reichen) und diesen vorsichtig zu einem Drittel mit Erde anfüllen.

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Die Tomaten werden dann eingesetzt und der Topf wird rundherum mit Erde (und eventuell noch etwas Dünger) aufgefüllt.

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Ein Stäbchen oder Bambusstab als Stütze ist für die Tomate nicht ganz verkehrt. Danach kann und muss man wieder warten. Zu beachten ist, dass die Tomate gut gegossen wird, aber nicht im Wasser steht. Austrocknen sollte sie vor allem nicht, wenn sie beginnt, Früchte zu tragen. Wichtig ist es auch, die Tomate auszugeizen. Die sogenannten Geiztriebe entstehen zwischen dem eigentlichen Stamm und einer Abzweigung (siehe Pfeil). Kommen hier etwa neue Triebe raus, sollten sie sofort entfernt werden.

Da ich noch unzählige Pflanzen habe, gebe ich sie gerne her oder tausche für eine andere Pflanze. Es wäre schade, wenn ich sie entsorgen müsste. Freiwillige können sie gerne bei mir abholen. Wer in der Zwischenzeit mal lesen möchte, warum andere Menschen das Gärtnern so toll finden, kann sich dieses Buch hier mal zu Gemüte führen: “The Roots of my Obsession” von Thomas Cooper zeigt vierzig verschiedene Gärtner und ihre Motivation hinter diesem Hobby und Beruf. Ein großartiger Einblick in die Welt der Naturfreunde.

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Ich persönlich finde das Gärtnern ja deshalb so spannend, weil man immer auf etwas wartet und sich dann freut, wenn etwas passiert. In einer Welt, die sich so schnell bewegt, ist es auch manchmal ganz cool, wenn einem die Natur sagt, wo es langgeht. Denn am Ende entscheidet die Pflanze, ob sie will oder nicht. Und nicht wir.

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Besonders gefreut hab ich mich, dass etwa zwei Minuten, nachdem ich meine Hände aus der Erde gezogen habe, die lieben Freunde von Green Rabbit geklopft haben und meine nächste Pflanze gebracht haben: Eine Astilbe und als Geschenk dazu eine kleine süße Orchidee. Habe mich wie immer riesig gefreut, vielen Dank an dieser Stelle! Was für schöne zarte Blätter diese Pflanze hat.

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Es grünt

Hier ein kleiner Einblick, was sich so alles getan hat bei meinen botanischen Freunden. Von meinen Chilis haben leider nur drei Sorten überlebt. Von der Habanero hab ich nur noch eine Pflanze, glaube aber, dass auch sie es nicht ganz schaffen wird. Leider. Dafür sind meine Tomaten schon reif zum Rausstellen (davon gibt es bald Fotos inklusive Tipps zum Anbauen von Tomaten in Töpfen).

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Von den drei Chili-Sorten, die ich jetzt in große Töpfe gepflanzt habe, kenne ich nur zwei: Die Czech Black und die Jalapeno. Die dritte Sorte hat mir der Chilisamen-Verkäufer untergejubelt (kostenlos) und es ist eine Art “Überraschung”, weshalb ich schon sehr gespannt bin, welche Früchte der trägt.

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Eine meiner zahlreichen Schwarzäugigen Susannes.

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Erdbeeren

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Sonnenblumen

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Sommerblumen

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Einige Töpfe stehen noch leer und warten auf ihren Einsatz

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Die Glockenrebe blüht noch nicht, ist aber schon ganz schön gewachsen. Ich befürchte, sie wird noch ein wenig außer Kontrolle geraten.

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Die Hortensie, die ich im Rahmen des Pflanzenabos bekommen habe :)

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Heidelbeere (rechts)

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Die Mondblume, die einmal so klein war

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Ein Geburtstagsgeschenk

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Lavendel und Buchsbaum

Auch drinnen brauche ich manchmal Blumen

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Wien Daten: Bitte mehr davon!

Ich hab heute ein bisschen mit Excel gespielt und aus Neugier mal berechnet, wieviel Prozent in jedem Bezirk auf Grünflächen, Verkehrsflächen und Wohngebiete entfallen. Ich weiß nicht, ob es diese Grafiken bereits irgendwo gibt. Ich bin sicher, dass sich bereits jemand die Mühe gemacht hat. Trotzdem hab ich es zu Übungszwecken mal veranschaulicht. Falls jemand Interesse an den Daten hat: Sie sind öffentlich einsehbar und zudem in einem meiner Google Docs einsehbar. Diese Spielerei ist ganz nett, ich denke, dass jemandem, der das beherrscht ordentlich (im Gegensatz zu mir) mit noch weiteren Daten das ein oder andere nette Ding einfallen könnte. Deshalb: Mehr Daten veröffentlichen, die man dann nutzen kann.

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Und weil es mich interessiert hat, wieviele Kinder in den Bezirken leben, habe ich mir auch das angeschaut. Dabei habe ich ausgerechnet, wie viele Kinder pro Hektar Wohngebiet leben und wie viele es insgesamt sind. Ich bin kein Statistik-Profi und hab nur ein bisschen herumgespielt, aber es ergibt Sinn: Wo mehr Wohnfläche, desto mehr Kinder in absoluten Zahlen – no na.

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Ich wollte noch schauen, ob es sein kann, dass es in Bezirken mit wenig Grünflächen auch weniger Kinder gibt, da es immer heißt: Familien ziehen ins Grüne. Um aber nicht auf die absoluten Zahlen zuzugreifen, habe ich nun genommen: Wie viele Kinder leben pro Hektar in einem Bezirk. Und wie man sieht: Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Interessant ist hier der 13. Bezirk: Hier gibt es die wenigsten Kinder, obwohl es die meisten Grünflächen gibt. Aber andererseits kann es gar nicht mehr Kinder geben, weil es zu wenig Wohnfläche gibt.

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Wieviel Prozent der Bevölkerung sind Kinder? Und das ist total lustig, weil es fast überall gleich ist. Es ist immer irgendwas zwischen 8 und 10 Prozent. Es gibt also keinen Bezirk, in dem es “besonders viele” Kinder gibt. Auf den ersten drei Plätzen befinden sich die Bezirke 22, 11 und 10.

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Und wo leben die meisten älteren Menschen (65+)? Im 13., 1. und 19. Bezirk. Am seltensten leben ältere Menschen 15. und 5. Bezirk.

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Und natürlich: Wo die meisten älteren Menschen leben, wohnen die wenigsten Kinder:

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In einigen Bezirken gibt es mehr Frauen als Kinder , was bedeuten könnte, dass die Frauen dort durchschnittlich weniger Kinder haben. Generell sieht das ziemlich so aus, als hätte eine Frau etwa ein Kind. Hier wurden allerdings nur die Frauen zwischen 19 und 39 von mir einbezogen. In Donaustadt gibt es mehr Kinder als junge Frauen.

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Erdbeeren und Käse

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Ha! Ich hab sie gefunden: Eine Kombination, die für Frühlings- und Sommeressen besonders gut geeignet ist. Erdbeeren sind grad aktuell und Käse geht sowieso immer. Deshalb hier ein wirklich sehr, sehr schnelles und einfaches Rezept für Erdbeerfreunde. Dazu braucht es nicht mehr als diese Zutaten:

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  • Avocadoöl
  • Rotweinessig
  • Salz
  • Pfeffer
  • Erdbeeren
  • Vogerlsalat (Feldsalat)
  • Ziegen- oder Schafkäse
  • Speck oder Prosciutto

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Erdbeeren waschen, halbieren und/oder vierteln, pfeffern und auf gewaschenem Vogerlsalat anrichten. Avocadoöl mit Rotweinessig mischen und dezent darübergießen (es soll nicht darin schwimmen!)

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Käse in Speck oder Prosciutto wickeln (ich hatte beides) und in der Pfanne anbraten.

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Das war’s auch schon. Bin selber überrascht, wie schnell das ging. Dauert keine 10 Minuten. Nächstes Mal mach ich den Käse dann am Grill.

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Süßkartoffel- und Zucchini-Chips mit Heublumenkäse

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Inspiriert von Andreas Bildern auf Instagram, habe ich es heute gewagt, Chips selber zu machen. Es war zugegebenermaßen etwas aufwendig, weil ich nicht wusste, wie dünn das geschnitten werden muss, wieviel (und ob überhaupt) Öl verwendet wird und welche Zutaten ich überhaupt nehme. Ich habe mich für diese entschieden:

  • 2 Süßkartoffeln, in dünne Scheiben geschnitten (Ich habe eine geschält und eine nicht)
  • 1/2 Zucchini, in dünne Scheiben geschnitten
  • Avocadoöl
  • Salzflocken
  • Schnittlauch, Dille, Petersilie
  • Sauerrahm
  • Knoblauchzehen
  • Käse (Meine Wahl: Heublumenkäse)

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Das dünn geschnittene Gemüse sollte wirklich so dünn wie möglich geschnitten sein. In einer Schüssel kann das Gemüse mit ein bisschen Avocadoöl, Salz und dem gehackten Schnittlauch und der kleingerupften Petersilie vermengt werden.

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Auf Backpapier bei 180 Grad ca. 25 Minuten backen. Und hier liegt die Schwierigkeit: Jeder Backofen ist anders. Man muss schauen, dass das Gemüse nicht allzu braun wird. “Lätschert” (also matschig) sollte es aber auch nicht sein, weshalb es gut ist, nur wenig Öl zu verwenden.

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Sauerrahm mit Dille vermischen.

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Käse über die warmen Chips reiben.

Was ich bei dieser Kochsession wieder gelernt habe: Manchmal ist weniger etwas mehr – in diesem Fall Öl. Mit dem Salz sollte man jedenfalls dafür hingegen nicht sparen. Mit Zucchinis funktioniert sowas offenbar ganz schlecht. Nächstes Mal werde ich die Zucchinischeiben vor dem Backen noch etwas an der Luft lassen, so haben sie weniger Flüssigkeit und werden knuspriger. Und ich habe gelernt: Nächstes mal mehr machen, denn das Gemüse schrumpft. Mehr als 1,5 Portionen bekommt man da nicht raus.

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