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Foodcamp Review und mein Problem mit Blogger Awards

26 May ’13

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Gestern fand das Foodcamp in Wien statt. Kurz und bündig: Es war eine super organisierte Veranstaltung, die die beiden Mädels Nina und Dani da aufgezogen haben. Es waren ein paar neue Gesichter dabei, die Sessions waren alle sehr gut im Allgemeinen und das Rundumprogramm war auch aufgrund der Location mehr als nett. Besonders gut gefiel mir die Session von Cliff, in der es um Food Photography ging. Hier ein paar Eindrücke vom Foodcamp:

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Entzückende Wasserflaschen

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Kochen auf dem Foodcamp (Ja! Natürlich und AEG waren, unter anderen, die Sponsoren)

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Das Frühstück

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Etwas Süßes

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Tortellini

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McDonald’s-Sprecherin Ursula Riegler klärt über Mythen über McDonald’s auf.

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Von Green Rabbit gab’s ne tolle Session zu den Basics beim Gemüseanbau. Als Goodie gab es noch Salat.

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Große Spiegel in jedem Raum (mit eingebauten Screens)

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Andrang bei Cliff’s Vortrag.

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Lavendel

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“Pastarazzi” – Cliff erklärt ein paar Basics zur Food Photography

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Wunderbar gegartes Fleisch

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Kochlöffel von den AMA Food Blog Awards

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Ich am kitschig-violetten Badezimmerspiegel

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Die Location von draußen.

Am Foodcamp wurde auch etwas über die AMA Food Blog Awards gesprochen. Bereits letztes Jahr hatten die einen etwas – ähm – schwierigen Start. Jedenfalls rief man dazu auf, da teilzunehmen, was ja prinzipiell okay ist. In einer späteren Diskussion mit @stormgrass habe ich mir dann aber doch noch etwas näher Gedanken darüber gemacht. Ich finde es gut, wenn Blogs honoriert werden oder mit ihnen zusammengearbeitet wird. Ich finde es aber schade, dass es Blogger gibt, die offenbar aufgrund des “Hypes um die Foodblogs” einen Blog gegründet haben (man stelle sich das vor!). Ich habe prinzipiell nichts dagegen und begrüße es, wenn Unternehmen wie “Ja! Natürlich” oder “AEG” Events sponsern und dafür etwas Werbung bekommen. Das ist total realistisch und keineswegs verwerflich.

Ich finde es aber irgendwie merkwürdig, dass sich Blogger verbiegen, weil sie einem Schema eines Unternehmens gefallen wollen. Der AMA Foodblog Award ist mit Sicherheit eine nette Sache, aber ich sehe es schon, wie in der Einreichzeit total umgekrempelt wird und Leute versuchen, Votings für ihre Blogs zu kriegen, nur, weil ein Unternehmen meint, den “besten” darunter auswählen zu müssen. Was hab ich davon? Blogger, die so etwas nur wegen des Geldes tun oder weil sie einem Idealbild “des Bloggers” unter den Foodbloggern nacheifern, wirken unglaubwürdig, unauthentisch und furchtbar. Schade finde ich, dass das von Unternehmen wie der AMA auch noch so gefördert wird. Die Marketingmaschinerie greift schon so weit um sich, dass ehrliches Bloggen überhaupt nicht mehr möglich ist.

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