Interessantes u. Spannendes Life

Wenn einer eine Reise macht

14 Jul ’14

Europa ist ja zum Glück relativ klein, weshalb eine Reise durch mehrere Länder mit dem Auto auch innerhalb einer kurzen Zeit möglich ist. So haben wir beispielsweise eine kleine Tour unternommen, die zwei Wochen gedauert hat und bei der wir insgesamt etwa 3.700km zurückgelegt haben. Klingt nach viel, aber wenn man an einem Tag etwa 700km fährt – mit einigen Pausen – kann man dann wieder ein paar Tage an einem Ort bleiben. Das war unsere Route:

In der ersten Etappe ging es also zum Familienbesuch nach Bonn. Diese Strecke war aufgrund der relativ guten deutschen Autobahnen und den teilweise aufgehobenen Tempolimits relativ angenehm. In Bonn selbst war ich zum ersten Mal, hab dort einen Berg namens Drachenfels kennengelernt, von dem aus man einen wundervollen Blick über den Rhein bekommt. Es erinnert ein wenig an die Wachau. Auf den Berg selbst kann man entweder zu Fuß gehen oder mit einer Zahnradbahn fahren, deren Logo mich leicht an Game of Thrones erinnert.

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photo (2) Nachdem wir Bonn verlassen haben, ging es nach Paris. Allerdings wollte ich unbedingt einen Zwischenstopp in Brüssel machen. Es waren nur 30km Umweg und auch, wenn es nur für ein Mittagessen war, ich wollte Brüssel sehen. Und was soll ich sagen? Ich habe mir diese Stadt ganz anders vorgestellt und war positiv überrascht. Es war sehr nett dort, allerdings sehr kinderwagenunfreundlich. Gut, dass wir das Tragetuch dabei hatten. Die Fußgänger in Brüssel haben übrigens Nerven aus Stahl. Sie laufen über die Straße und lassen sich von den chaotischen Autofahrern nicht beirren. Dagegen war Paris ja fast harmlos.

Processed with VSCOcam with c1 preset So sah Brüssel aus beim Reinfahren in die Stadt…

bonnbrssel5 …die Innenstadt war allerdings viel netter

bonnbrssel4 Typisch für Brüssel: Muscheln und Pommes. Gegessen bei Leon.In Paris gibt es einen (oder mehrere?) Ableger dieses Restaurants.

reise01 Leider war Brüssel nur ein kurzer Zwischenstopp.

Weiter ging es also in die französische Haupstadt, vor dessen Verkehr ich mich massiv gefürchtet habe, aber es war halb so schlimm im Endeffekt. Die Pariser fahren zwar chaotisch, aber dieses Chaos hat System und man kommt sehr rasch in der Stadt voran. Sogar in Wien dauert es länger und da fahren bei weitem nicht so viele Autos. Zudem wird dort sehr rücksichtsvoll, wenn auch anarchistisch, im Straßenverkehr agiert.

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Gleich beim Reinfahren wird man von den Sehenswürdigkeiten begrüßt.

paris3 So kennt man Paris auch

paris4 Natürlich musste ich auch hierher, um die weltbesten Macarons zu holen.

Nach nur zwei Tagen Paris kam das nächste Ziel, eines, an dem wir etwas länger bleiben wollten: Die Côte d’Azur. Unser erster Zielort war St. Raphael. Von dort aus besuchten wir auch einige Orte in der Provence, etwas abseits der Küste und natürlich die Klassiker wie St. Tropez.

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Links eine von vielen großen Yachten, die man in St. Tropez so vorfindet/ Rechts: Lavendelhonig aus der Provence.

Processed with VSCOcam with c2 preset Kleine nette Städtchen in der Provence

Nach St. Raphael ging es nach Cannes. Das war definitiv mein Lieblingsteil der Reise. Nach Cannes komme ich sicher noch einmal und dann aber ohne Kinder :D

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Überall Palmen und es ist generell viel los. Man kann auch super einkaufen in Cannes!

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Links: Essen am Strand / Rechts: Der beste Schokokuchen, den ich je gegessen habe (vom Park 45)

Der letzte richtige Teil der Reise war Venedig. Hier sind wir ganze vier Tage geblieben, haben uns die Stadt angeschaut und am Strand gechillt. Venedig ist wunderschön, mich stören aber die vielen Touristen, weshalb ich lieber andere Städte bevorzuge.

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Auf dem Rückweg gab’s übrigens noch einen Zwischenstopp in Kärnten, wo wir eine wunderbare Brettljause gegessen haben. So werde ich gerne daheim begrüßt :)

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    Sehr schön, auch die Bilder!, so ein Reise! Habt Ihr die “Hotels” vorher definiert?